Projektorganisation
Bild: Akteure in der Projektorganisation des dortmund-projectRat und Ausschüsse der Stadt Dortmund
Der Rat der Stadt Dortmund hat am 15. 06. 2000 die Einrichtung des dortmund-project beschlossen. Über den Projektfortschritt wird der Rat mit Jahresberichten informiert. Der Rat ist Entscheidungsgremium für Projektthemen von grundsätzlicher Bedeutung.
Die Projektgruppe dortmund-project berichtet ferner quartalsweise dem Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung und dem Haupt- und Finanzausschuss zur Budget- und Personalsituation.
Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund
Dem Oberbürgermeister obliegt die Steuerung des dortmund-project im Rahmen der gesamtstädtischen Verantwortung. Der Verwaltungsvorstand begleitet das Projekt regelmäßig.
Steuerkreis des dortmund-project
Vorsitzender ist der Oberbürgermeister. Verantwortliche in Spitzenpositionen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden der Stadt und des Landes NRW treffen sich zweimal jährlich. Themenstellungen sind:
- überregionale Kommunikation der Zielstellungen und Leitprojekte des dortmund-project (Botschafter für das neue Dortmund)
- Impulsgebung für die regionale Positionierung der Leitprojekte und Bewertung ihrer Auswirkungen auf die Entwicklung der Stadt und ihr regionales Umfeld
- Regionale Verankerung des Projekts
- Reflektion der Entwicklung des Gesamtansatzes, der Veränderung von Rahmenbedingungen und Begleitung des Projektfortschritts
- Begleitung der Prozesse zur Strukturförderung aus Landes- und EU-Mitteln
- Hilfestellung bei Kontaktanbahnung für Ansiedlungen und Ausgründungen
- Gewinnung von Sponsoren
- Unterstützung der Lobbyarbeit
Projektausschuss des dortmund-project
Der Projektausschuss berät und unterstützt die Projektleitung. Er tagt monatlich und ist mit überregional renommierten Führungskräften aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden der Stadt besetzt.
Projektgruppe dortmund-project
Sie ist die operative Einheit zur Steuerung des Gesamtprojektes und zur Umsetzung der Teilprojekte. 18 Personen, verstärkt durch den Zukauf von Dienstleistungen, arbeiten in dem direkt dem Oberbürgermeister zugeordneten Team.
Die Dortmund-Stiftung
Als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts wurde die Dortmund-Stiftung zum 01.07.2000 gegründet. Fast 100 Stifterinnen und Stifter haben inzwischen ein Stiftungskapital von rund 2 Millionen Euro in das Stiftungsvermögen eingebracht. Als Bürgerstiftung verfolgt sie unmittelbar die gemeinwohlorientierte Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Kultur, wenn dies zugleich mithilft, die Zukunftschancen des Standortes Dortmund durch Profilierung auf dem Gebiet innovativer Technologien zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Stiftung kann den Stiftungszweck auch dadurch verfolgen, dass sie bis zu 50% ihres Stiftungskapitals mittelbar oder unmittelbar als Vermögensanlage durch Gründung von oder Beteiligung an Unternehmen einsetzt, die sich innerhalb des Stiftungszwecks wirtschaftlich betätigen. Für dieses Aufgabenfeld hat die Dortmund-Stiftung die dortmund-project (dopro) Beteiligungsgesellschaft mbH gegründet.
Die dopro Beteiligungsgesellschaft mbH
Die dopro Beteiligungsgesellschaft mbH hält für die Dortmund-Stiftung die Anteile an den eingegangenen Beteiligungen. Dazu gehören auch die fünf so genannten Infrastrukturgesellschaften, die in eigener unternehmerischer Verantwortung Arbeitsfelder aus dem Themenkontext des dortmund-project bedienen.
Die Standortgesellschaften
Die so genannten Standortgesellschaften nehmen in eigener unternehmerischer Verantwortung Aufgaben der Standortentwicklung für die von ihnen betreuten Flächen und zusammen mit der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund Vermarktungsfunktionen wahr. Zurzeit sind es:
- TechnologieZentrumDortmund GmbH (Technologiepark)
- Stadtkrone Ost Entwicklungs GmbH (Stadtkrone Ost)
- Dortmunder Hafen AG (Hafen)
Das neue Dortmund hat Lebensqualität
Eine moderne Stadt orientiert sich an den veränderten Lebensbedürfnissen der Menschen und ihren individuellen Lebensentwürfen. Das neue Dortmund bietet ein attraktives Lebensumfeld mit einem vielfältigen Wohnraumangebot, einer anspruchsvollen und anregenden Kultur- und Freizeitlandschaft sowie einem weit reichenden Konsumangebot. Dem nachhaltigen Schutz und der Entwicklung von Naturräumen wird ein besonderer Stellenwert zugesprochen. Durch eine enge räumliche Verzahnung der verschiedenen Nutzungsbereiche und kurze Wege wird den Menschen ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit erleichtert.
Der Arbeitsansatz: Konkret und ergebnisorientiert
Das dortmund-project treibt die Entwicklung Dortmunds zu einer wirtschaftsstarken und lebenswerten Stadt weiter voran. Dafür werden verschiedene vorhandene Aktivitäten zusammengeführt, neue Projekte initiiert.
Die zahlreichen Aufgaben sind innerhalb des dortmund-project in drei Arbeitsfeldern gebündelt: "Zukunftsbranchen", "Menschen und Kompetenzen" sowie "Entwicklung von Zukunftsstandorten". Hier werden konkrete Projekte entwickelt und umgesetzt, die miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig ergänzen. Die Projektteams arbeiten als dynamisches Netzwerk, in das jeder seine spezifischen Kompetenzen einbringt.
Insgesamt lebt die Arbeit des dortmund-project aber durch die Vernetzung aller politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte, die beim Strukturwandel der Stadt an einem Strang ziehen. Erfolgreich ist das Netzwerkkonzept auch bei der Unterstützung junger Unternehmen: Mehr als 500 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen stehen dafür zur Verfügung.
Das Arbeitsfeld "Zukunftsbranchen"
Das Arbeitsfeld "Menschen und Kompetenzen"
Der Aufbau eines qualifizierten und auf die Zukunftsbranchen des dortmund-project ausgerichteten Ausbildungs- und Weiterbildungsangebotes ist wesentlich für die Zukunftsperspektiven der Menschen in Dortmund und ein wichtiger Standortfaktor. Die Aktionen des dortmund-project konzentrieren sich dabei auf
- die Information über die Zukunftsperspektiven der neuen Berufsfelder in den Zukunftsbranchen IT, Mikrosystemtechnik und e-Logistik – insbesondere für Schülerinnen und Schüler, z.B. durch die Kampagne JOY (Juniors of the Year) für IT-Auszubildende und die Ausbildungskampagne Neue Technologien für die Bereiche IT, Mikro- und Biotechnologie,
- die Förderung einer branchenorientierten Berufsqualifikation,
- die kontinuierliche Steigerung des Qualifikationsniveaus auf internationalem Standard - sowohl in der dualen Berufsausbildung als auch im Hochschulsektor,
- das Motivieren von Unternehmen der Zukunftsbranchen, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen und langfristig eine qualifizierte Ausbildung von Nachwuchskräften zu bieten,
- eine branchenspezifische Unterstützung bei Personal-Management und Personalentwicklung als konkretes Dienstleistungsangebot an die Unternehmen.
Das Arbeitsfeld "Entwicklung von Zukunftsstandorten"
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