dortmund-project. Aus Visionen Chancen machen.
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Zündende Ideen sind gefragt

Wer eine Stadt in die Zukunft führen will, muss den Schalter umlegen.

Bild: start2grow.de

Das dortmund-project will mit seinen Gründungswettbewerben Menschen mit Ideen, Energie und Unternehmergeist mobilisieren. Die Wettbewerbe haben nicht nur das Ziel, das Klima für unternehmerische Aktivität zu verbessern. Grundgedanke ist, Unternehmensgründer/-innen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen.

Dazu stehen mehr als 600 ehrenamtliche Expertinnen und Experten mit ihrem Know-how und ihren Kontakten zur Verfügung. Mentorinnen und Mentoren führen die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer in Branchennetzwerke ein. Kapitalgeber stellen Mittel für Investitionen bereit.

Dabei bildet der Ablauf der Wettbewerbe eine straffe Rahmenhandlung, die das zügige Entwickeln der Businesspläne forciert. So können die teilnehmenden Unternehmen in wenigen Monaten an den Start gehen. Mit diesem Konzept gehören die start2grow-Gründungswettbewerbe des dortmund-project zu den schnellsten und erfolgreichsten in Deutschland.

Ein Klima für Gründung

Für den wirtschaftlichen Aufschwung ist eine Belebung des Gründungsklimas, gerade in einem Umfeld, das viele Jahrzehnte von der Großindustrie geprägt wurde, unerlässlich. Gleichzeitig muss die Bedeutung des in Dortmund traditionell starken Mittelstands als Rückgrat und Innovator der Wirtschaft weiter gefördert werden. Um die Rahmenbedingungen für den Weg zum eigenen Unternehmen zu verbessern, hat das dortmund-project die start2grow-Gründungswettbewerbe ins Leben gerufen. Auf diese Weise entstand eine einmalige Plattform für innovatives Unternehmertum, erfolgreiche Gründung und effiziente Unterstützung.

Raum für Ideen

Die start2grow-Gründungswettbewerbe richten sich überregional an Gründungswillige. Im Verlauf der Wettbewerbe sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, zunächst einen grundlegenden Businessplan aufzustellen, der anschließend detailliert ausgearbeitet wird. Coaches und Mentoren aus den jeweiligen Branchen unterstützen sie dabei.

Praxisnahe Hilfen finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in einem eigens entwickelten "Handbuch Businessplan"und auf der Internetseite start2grow.de. Die besten Businesspläne werden durch eine Fachjury prämiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten hohe Sach- und Geldpreise.

Auch nach Abschluss der Wettbewerbe müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht auf das Know-how und die Erfahrung ihrer Berater verzichten. Das start2grow-Netzwerk sowie die umfassenden Beratungsangebote der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Stadt und der Kammern stehen den Gründerinnen und Gründern weiterhin zur Verfügung.

Aus der Hochschule auf den Markt

Mit 2.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie rund 34.000 Studierenden verfügt Dortmund über ein breites Potenzial für zukunftsträchtige neue Unternehmen. Dieses Potenzial zu nutzen hat sich das Gründernetzwerk G DUR zur Aufgabe gemacht. Es unterstützt Studierende und Wissenschaftler auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Der Name steht für Gründernetzwerk für Wissenschaftler in Dortmund und der Region. Initiatoren sind die Dortmunder Hochschulen, die Technologiezentren sowie das dortmund-project. Die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät der Technischen Universität Dortmund bietet das Lehrfach Unternehmensgründung an, das für einen Weg in die Selbstständigkeit sensibilisiert und motiviert.

Die Gründerlotsen an den Transferstellen von Universität und Fachhochschule beraten gründungsinteressierte Akademikerinnen und Akademiker und vermitteln Ansprechpartner des G DUR-Netzwerks aus Hochschulen, den Technologiezentren der Region sowie des dortmund-project. In den Technologiezentren in Dortmund, Lünen, Hamm, Kamen und Schwerte werden konkrete Gründungsideen in die Praxis überführt.

Das Projekt wird koordiniert von der Technischen Universität Dortmund und gefördert vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative Existenzgründungen aus Hochschulen ("EXIST").