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PHOENIX: Ein Standort mit Zukunft

Vom traditionellen Montanstandort zu einem der größten innovativen Lebensräume Deutschlands

PHOENIX: Ein Standort mit Zukunft
PHOENIX: Ein Standort mit Zukunft

Auch im Jahr 2008 gingen die Sanierungs- und Herrichtungsarbeiten auf den Flächen des Zukunftsstandortes PHOENIX West rasant voran. Das Gesicht des Standortes hat sich grundlegend geändert. Das südliche Erschließungssystem auf PHOENIX West ist komplett fertiggestellt. Die neu angelegten Straßen haben bereits Namen erhalten. Die Aufbereitung der Baufelder im Kerngebiet von PHOENIX West ist abgeschlossen. 2008 erfolgte für einen Großteil der Baufelder eine europaweite Ausschreibung.

Die Arbeiten an der denkmalgeschützten Hochofenanlage werden 2009 beendet. Im Rahmen des Mediationsverfahrens sollen im zweiten Halbjahr 2009 das "Hochofenbaufeld" und das unmittelbar östlich angrenzende Grundstück in einem öffentlichen zweistufigen Angebotsverfahren ausgeschrieben werden. Die Hochofenanlage und ihr unmittelbares Umfeld sollen dauerhaft in privates Eigentum übertragen werden.

Im Herbst 2008 wurde das Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit fertiggestellt. Das Interesse an dem neuen Kompetenzzentrum ist groß: Sechs der acht Erstmieter sind bereits eingezogen und weitere Vertragsverhandlungen laufen. Künftig sollen im Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund bis zu 20 kleine und mittlere Unternehmen tätig sein.

Die Vermarktungssituation hat sich weiterhin positiv entwickelt. An der Konrad-Adenauer-Allee wurde ein Grundstück für die erste private Neubauinvestition veräußert. Weiterhin wurde ein Grundstück an der Martha-Neumann-Straße, westlich des Gasometers, vermarktet.

Durch die Fortsetzung der verschiedenen Marketingaktivitäten wurde gezielt auf den Standort aufmerksam gemacht.
Auf den Immobilienmessen MIPIM in Cannes und EXPO REAL in München sowie auf der Hannover Messe im Umfeld des Mikro- und Nanotechnologie-Clusters wurde der Zukunftsstandort PHOENIX präsentiert. Auch der Informationsstand „Zukunftsstandort PHOENIX“ auf der MST-Regionalkonferenz NRW und die Präsenz bei verschiedenen Veranstaltungen stießen auf großes Interesse. Des Weiteren nahmen zahlreiche Unternehmen aus der Immobilienbranche am Standortdialog auf PHOENIX West teil.

Die baulichen Aktivitäten am Standort PHOENIX See wurden fortgesetzt. Die unterirdischen Abbruchmaßnahmen sind in vollem Gange. Im Sommer konnten die oberirdischen Abbruchmaßnahmen entlang der Faßstraße abgeschlossen werden.

Bis Ende des Jahres wurden die archäologischen Grabungen im Bereich der Hörder Burg durchgeführt. Die umfangreichen bergbaulichen Sicherungsmaßnahmen werden bis Mitte 2009 beendet sein. Zusätzlich wurde der Conrad-Wilhelm-Stollen, der unterhalb der Weingartenstraße verläuft, gesichert. Die Herrichtungsarbeiten für das sogenannte „Kleine Entree“ sowie die Dach- und Fachsanierung der Hörder Burg werden im ersten Halbjahr 2009 fertig gestellt sein. Für den Wohnungsbau im Nordosten wurde inzwischen das Gelände profiliert. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Erschließungsanlagen wurden geschaffen. Die Arbeiten für die Sanierung des Gaswerkbereiches laufen.

Für die Verknüpfung des heutigen Hörder Zentrums mit dem Seequartier östlich der Faßstraße sind wichtige Entscheidungen zur Anbindung getroffen worden. Hierzu zählen der Abriss des heutigen Parkhauses und der damit verbundene Neubau an der Seekante, der noch im ersten Halbjahr 2009 begonnen werden soll. Auch der Eingangsbereich von Hörde an der Faßstraße hat sich durch den Abriss der Eliasbahnbrücke völlig verändert. Noch im Jahr 2009 wird hier eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer gebaut.

 

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